Das war ein Zeltlager!

„Willkommen zurück!“, „Schön, euch wieder zu sehen!“, „Wie war denn das Wetter bei euch?“ – ganz herzliche Begrüßungen und Umarmungen gab es, als die Busse mit 75, teils übermüdeten, Kindern aus Braunshausen wieder in Büschergrund ankamen. Nach 10 Tagen Zeltlager haben sich nun Alle eine Mütze Schlaf verdient, denn den gibt es im Lager nicht übermäßig viel. Gesetz dem Fall man würde pünktlich zur Nachtruhe um 22.30 Uhr die Augen schließen und selbige erst beim Weckruf um 7.30 Uhr wieder öffnen, so kommt man auf erstaunliche 9 Stunden Schlaf. Soweit die Theorie. In der Praxis schläft wohl kaum jemand direkt ein, falls er es denn wirklich will. Und eine Nacht vollständig durchschlafen machen auch nur „Anfänger“, denn die Nachtwache gehört ja auch zum Standard. Sollte nun wirklich ein Überfall sein dann wird auch für alle anderen Teilnehmer die Nacht zur Suchaktion.

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Die Bewohner des dreckigsten Zeltes mussten am Schluss zur Strafe die 500m Flatterband auf eine Trommel wickeln.

 

Klingt komisch? Tag und Nacht gilt es die Lagerehre zu verteidigen und dazu zählt auch der Banner und Wimpel. Führt man Letzteren ständig mit sich so wird auf den Banner bei jedem Rundgang geachtet, an Zelten und Küche darf sich ebenso wenig jemand zu schaffen machen. Keine leichte Aufgabe, aber sie muss gemacht werden. Hat ja keiner gesagt, dass es einfach wird, dieses Zeltlager.

Einfach hatte es auch Abraham nicht immer. Gott hatte ihm ein großes Volk versprochen, unzählige Nachkommen soll er haben. Leicht gesagt, aber ob ein knapp 100 Jahre alter Mann noch ein Kind bekommt? Abraham hat unheimliches Vertrauen in Gott und daran können auch wir uns ein Beispiel nehmen. Es tut gut zu wissen, dass Gott einen Plan mit uns hat, auch wenn wir ihn manchmal nicht sehen, geschweige denn nachvollziehen können. Aber wir sind geliebt! Gott nahe zu sein ist mein Glück!

Das haben die Kinder aus den 6 Jungscharen der CVJM Plittershagen, Freudenberg und Büschergrund in Bibelarbeiten, Andachten aber auch in Geländespielen und Wasserschlachten immer wieder erfahren. Nicht nur durch Bibellesen und Beten können wir Gott nahe sein, auch durch unser Tun und Handeln, Mitmenschen gegenüber und in unserem Reden erleben wir Gottes Nähe. Das Lagerthema war „Draußen zu Hause“ und daran orientierten sich alle Programmpunkte und sogar das Wetter.

Weitere Bilder und Informationen unter www.zela-fb.eu

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