Reisebericht der Fahrradgruppe des CVJM Büschergrund vom 23.08. – 25.08.2013 von Jens Gebhardt

Pünktlich um 6:15 Uhr machten wir uns mit unserer Gruppe am Freitag, den 23.08.2013 auf die „Speichen“ in Richtung Kirchen Bahnhof. Von dort aus startete der Zug mit den 16 Teilnehmern in Richtung Linz am Rhein. Kurz auf die Fähre nach Remagen und dann den Einstieg ins Ahrtal auf den Ahrtalradweg gesucht. Entlang der Ahr ging es dann, nach der ersten Reifenpanne und der Morgenandacht, bis nach Dümpelfeld. Hier gab es die erste Stärkung mit Rudi´s Rostbratwürstchen aus unserem Service-mobil. Das Streckenprofil mit der großen schwarzen ansteigenden Fläche im Blick starteten wir, frisch gestärkt und mit  vollen Trinkflaschen bei herrlichem Sonnenschein, den Anstieg auf der„Vulkan-Rad-Route-Eifel“ in Richtung Nürburg. Nachdem wir die ersten 500 Höhenmeter in den Knochen hatten, konnten wir den imposanten Ausblick über die Eifel mit diversen Kaltgetränken und Streuselkuchen genießen…dachten wir. Aber Ranjid, unser Kellner, machte uns zunächst einen Strich durch die Rechnung, weil er trotz genauer Bestellung leider nur „Bahnhof“ verstanden hatte. Nachdem Heike kurzfristig die Bewirtung im Lokal übernommen hatte, kamen wir doch schnell zu unseren Erfrischungen und machten uns anschließend auf den Weg zu unserem ersten Etappenziel nach Rothenbach bei Kelberg. Mit dem „Renntaxi“ , der Nürburgring war noch in Sichtweite, ging es zum Abendessen und anschließend, mit der entsprechenden Bettschwere in die Kojen.
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Am nächsten Morgen begrüßte uns ein bedeckter Himmel mit optimalen Radfahrtemperaturen. Frisch gestärkt, nach einem ausgiebigen Frühstück für die Radfahrer und den Fahrradakku, machten wir uns auf den Weg zur Mosel.Zunächst ging es auf der Landstraße in Richtung Daun und der erste Zwischenstopp war auf dem Dauner Marktplatz. Hier wurden die Trinkflaschen aufgetankt und unsere Morgenandacht abgehalten. Außerdem musste noch ein Schaltungszug erneuert werden. Andrea hatte zunächst im Fahrradladen aus Versehen ein Sportunterhemd gekauft obwohl Sie mit klarer Kaufanweisung für einen Schaltungszug in den Fahrradladen geschickt worden war…so sind sie halt…die Mädels…!

In Daun sind wir auf den Maare-Mosel-Radweg eingestiegen, der zum größten Teil auf einer wunderschönen alten Bahntrasse, durch die Vulkanlandschaft verläuft.Bei Hasborn nahmen wir unsere obligatorische Mittagswust zu uns um uns dann talwärts, bei einsetzendem Regen, in Richtung Mosel, unserem Etappenziel Traben-Trabach zu nähern.Im Hotel angekommen wurde zunächst das „Hallenbad“ beschlagnahmt um die müden Knochen zu regenerieren. Bei diversen Schoppen Wein und einem kühlen Weißbier ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Mehr oder weniger ausgeschlafen ging es dann am Sonntagmorgen auf unsere dritte und letzte Etappe in Richtung Cochem. Entlang der Mosel schlängelten wir uns, bei bedecktem Himmel, in Richtung Cochem. Unser Biorhythmus wurde auf eine harte Probe gestellt, als Rudi uns auf halber Strecke auf einmal Käsehäppchen mit Toastbrot reichte, wir uns aber eigentlich schon auf die Bratwurst eingestellt hatten. In Cochem wurden wird mit Blasmusik und Salutschüssen begrüßt…schon erstaunlich, was sich Theo so alles hat einfallen lassen…!  Nach einem kleinen Stadtrundgang auf dem Cochemer Weinfest und einem spontanen Schuhkauf,…“die habe ich schon seit Jahren gesucht“…,begaben wir uns zum Bahnhof und traten die Heimreise in Richtung Kirchen, mit einigen Umsteigeschwierigkeiten an. Von Kirchen dann die letzten Kilometer nach Büschergrund und das Ziel unserer 3-tägigen Radtour war erreicht.DSC06206IMG_1996  DSC06146IMG_1993

Wir haben drei tolle Tage in einer super Gemeinschaft erlebt.Sportliche Aktivität und Gemeinschaft in der Gruppe, sind das besondere an einer solchen Reise. Unsere Bein- und Lachmuskeln wurden besonders beansprucht!

Eine Tour mit 16 Teilnehmern und 1 Begleitperson zu organisieren, bedarf einer gründlichen Vorplanung. Hier können wir uns schon seit Jahren auf unseren Theo verlassen, der auch nicht die Fassung verliert, wenn der für uns gebuchte Zug wegen Überfüllung, vor unserer Nase davon fährt.

Wie wir unseren Theo kennen, hat er schon die nächsten Aktivitäten im Blick, auf die wir uns schon heute freuen…

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