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Bigge, Dom und Schrubberfußball …

… waren sicherliBismark und Dorkas auf der MS Westfalench einige der Highlights während des bisherigen Aufenthalts von Dorcas Adade und Bismark Asare im und mit dem CVJM Büschergrund. Fast 2 Jahre nach unserem letzten Treffen in ihrem Heimatverein YMCA Konongo in Ghana sind die beiden nun für 2 Wochen zum Gegenbesuch bei uns zu Gast.Warten auf das Bigge-Schiff

Nach der ziemlich frühen Ankunft am 20. September in Frankfurt – übrigens zusammen mit 15 ghanäischen Partnern anderer Westbund-CVJMs – und ein paar Tagen Gewöhnung sowohl an deutsche Temperaturen („Ich erinnere mich noch an den Tag vor vielen Jahren, da hatten wir auch nur 17 Grad!“) und Büschergrunder Gepflogenheiten („So klingt der Samstag!“) konnte die Schlagzahl des vorbereiteten Programms allmählich erhöht werden 😉

So ging es am vergangenen Donnerstag mit einer großen Gruppe von Büschergründern und Teilnehmern vom CVJM Dreis-Tiefenbach und Hilchenbach sowie deren Gästen aus Ghana zur Kreuzfahrt auf die Bigge.

Die gute Essen und die steife Brise auf See war eine gute Einstimmung auf den ersten echten Härtetest: die Erkundung der nur 9 Grad warmen/kalten Atta-Höhle (wobei zu erfahren war, dass „Atta“ in der ghanäischen Stammessprache Twi übrigens „Zwilling“ heißt.) → Test bestanden!

 

 

Freitag – Jungschartag: WährBismark in der Jungen-Jungscharend Dorcas bei den Mädels ein nicht ü"My life time, I will give you ..."berliefertes Programm erlebte, ging es bei den Jungs wie gewohnt „authentisch“ zur Sache. Mit „Hübbeln“ und „Schrubberfußball“ durfte Bismark zwei Perlen des regionalen Sozialverhaltens und des klassischen Hausgerätesports kennenlernen, denen er nun sicherlich auch in seiner westafrikanischen Heimat zu weiter Verbreitung verhelfen wird – für einen Leiter der Jugendarbeit im YMCA Konongo sicherlich kein Problem.

Als Dankeschön brachte er es fertig, der Büschergrunder Jungen-Jungschar ein Lied beizubringen – und es stellte sich heraus, dass diese tatsächlich „singen“ und sogar freiwillige Solisten hervorbringen kann. Also da geht noch was!

Gruppenfoto und gemeinsames Würstchenessen waren ein würdiger Abschluss.

Jungschar-Gruppenfoto mit Dorkas und Bismark

Gehen war dann auch am Samstag angesagt und zwar beim Köln-Ausflug: zunächst im Schokoladenmuseum heDorcas vor dem Kölner Domrum (den Weg des Kakaos zu erfahren von den Bäumen z.B. in Dorcas‘ GarteLetzte Stufen auf den Turmn in Konongo bis zum Konfiserie-Endprodukt bei uns war sehr interessant), dann am Vater Rhein entlang (nein, Eva, der fließt nach wie vor nicht von oben nach unten) und schließlich auf den Dom hinauf (alle 511 (?) Stufen).

Bei herrlichem Altweibersommer-Wetter war es ein rundum gelungener Tag, der aber trotz der Anstrengung Bismark nicht davon abhielt, sich am Tag drauf noch zu einer 15km-Radtour motivieren zu lassen.

 

 

Alles in aMit dem Fahrrad zum "Maulwurf"llem erleben Dorcas und Bismark bei uns in Büschergrund einen Querschnitt von CVJM-Arbeit, die sie aus ihrem YMCA so nicht kennen, in Gruppen, Kreisen, Familien und Aktivitäten.

Andererseits bringen auch sie neue Impulse für unsere Vereinsarbeit und unsEin Koffer voller Geschenkeere Sicht der Welt.

Was diese unsere Vereinspartnerschaft, die ja in diesem Jahr schon 27 Jahre alt ist, für jeden einzelnen bedeuten kann, wurde besonders deutlich, als die beiden letzte Woche am Ende des Vorstandstreffens einen großen Koffer auspackten, voll mit persönlichen Geschenken für die langjährigen Briefpartner – ein Abend wie Weihnachten!

Wer übrigens selbst auch gerne einen ganz persönlichen Kontakt nach Konongo aufbauen und pflegen möchte, kann sich gerPortrait Dorcas, Restaurant Kölnne direkt an die Mitglieder des Arbeitskreises wenden oder natürlich an Dorcas und Bismark selbst.

Beste Gelegenheit dazu – auch zum Überreichen von Geschenken – dürfte unser örtlicher Abschiedsabend am Mittwoch (2.10.) sein, 19:00 Uhr im GMZ.

Donnerstagnachmittag geht es dann zunächst nach Wilgersdorf zur Farewell-Party aller Westbund-Partner und am Freitag steigen unsere Gäste schon wieder in Frankfurt in den Flieger nach Accra ;-(